IBAN-Validierung in eigener Unternehmenssoftware einbauen
Für die formale IBAN-Validierung in eigener Software steht mit ISO 13616 und dem Modulo-97-Verfahren ein offener, dokumentierter Standard zur Verfügung. Eine solche Prüfung bestätigt weiterhin nur die formale Gültigkeit, keine Kontoexistenz.
| Zugrunde liegende Norm | ISO 13616 |
|---|---|
| Prüfverfahren | Modulo-97 |
Für Unternehmen, die eine IBAN-Prüfung in eigene Formulare, Rechnungs- oder Buchhaltungssoftware einbauen möchten, steht mit der Norm ISO 13616 und dem darauf basierenden Modulo-97-Prüfziffernverfahren ein offener, dokumentierter Standard zur Verfügung, auf dem auch dieser Rechner selbst aufbaut.
Bei der Implementierung ist zu beachten: Eine solche Prüfung stellt – ebenso wie bei diesem Rechner – ausschließlich die formale Gültigkeit fest (Länge, Aufbau, Prüfziffer). Sie ersetzt keine Prüfung der tatsächlichen Kontoexistenz oder der Kontoinhaberschaft (siehe der eigene Ratgeber „Was bedeutet eine gültige IBAN wirklich?") und sollte in eigener Software auch nicht als solche kommuniziert werden, um Nutzer nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.
Für Details zur Bankerkennung anhand der Bankleitzahl empfiehlt sich zusätzlich ein Blick auf die eigene, regelmäßig zu aktualisierende Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank, da veraltete Datenbestände zu falsch-negativen Ergebnissen bei der Bankzuordnung führen können.
Passende Tools
- IBAN-Rechner – Kostenloser IBAN-Rechner: IBAN prüfen, aus BLZ und Kontonummer berechnen, Bank per BIC-Suche finden.
Häufige Fragen
Nein. Auch eine korrekt implementierte formale Prüfung stellt nur Länge, Aufbau und Prüfziffer fest, keine tatsächliche Kontoexistenz.
Quellen
ISO 13616 (IBAN-Struktur und Prüfziffernverfahren). Deutsche Bundesbank (Bankleitzahlendatei als Datenquelle für Bankerkennung).