IBAN-Rechner

Details zur Datenqualität

Transparenz darüber, was der Rechner prüfen kann, was nicht, und woher die hinterlegten Daten stammen.

1. IBAN-Validierung (Prüfsumme & Länge)

Die Modulo-97-Prüfsumme nach ISO 7064 ist ein mathematisches Verfahren, das für jedes IBAN-Land identisch funktioniert. Hier gibt es keine Datenqualitätsfrage — die Berechnung ist entweder korrekt oder nicht, unabhängig von externen Datenquellen.

Zusätzlich prüft der Rechner die erwartete IBAN-Länge je Land anhand der offiziellen ISO-13616-Registry. Diese Tabelle ist im Rechner für rund 70 Länder hinterlegt und wird nicht automatisch aktualisiert — bei neu hinzukommenden IBAN-Ländern kann es daher zu einer kurzen Verzögerung kommen, bis die Länge ergänzt ist.

FunktionAbdeckungGrundlage
Prüfsumme (Modulo-97)Alle IBAN-LänderISO 7064, algorithmisch, keine Datenbank nötig
Längenprüfung~70 LänderStatische Tabelle nach ISO-13616-Registry
IBAN aus BLZ + KontonummerDeutschlandGenormte IBAN-Struktur (Ländercode + Prüfziffer + 8-stellige BLZ + 10-stellige Kontonummer)
BIC-/Banknamen-SucheSofort: kleine kuratierte Liste. Kurz danach ergänzt: vollständigere, Bundesbank-synchronisierte DatenbankKuratierte Liste als Sofort-Ergebnis + automatischer Bundesbank-Sync für die eigentliche Datenbank

2. IBAN-Berechnung aus BLZ & Kontonummer

Für Deutschland ist der Aufbau der IBAN genormt: Ländercode, zweistellige Prüfziffer, 8-stellige Bankleitzahl und 10-stellige (linksbündig mit Nullen aufgefüllte) Kontonummer. Diese Struktur berechnet der Rechner korrekt für jede beliebige BLZ/Kontonummer-Kombination.

Einschränkung: Einige Institute verwenden intern historisch gewachsene, abweichende Regeln, wie eine alte Kontonummer in die im IBAN enthaltene Kontonummer übersetzt wird (z. B. eigene Prüfziffernverfahren oder Sonderkonten). Diese bankspezifischen Sonderregeln sind in diesem Rechner nicht hinterlegt. Für die überwiegende Mehrheit der Konten liefert die genormte Struktur dennoch die korrekte IBAN.

3. BIC- und Banknamen-Suche

Die Suche nutzt zwei Datenquellen. Zuerst wird sofort in einer kleinen, im Rechner fest hinterlegten Liste bekannter deutscher Banken nachgeschlagen (u. a. Großbanken, Direktbanken und einzelne Sparkassen/Volksbanken als Beispiele) — diese Liste ist bewusst klein gehalten und wird manuell gepflegt. Kurz danach wird das Ergebnis automatisch durch einen Abgleich mit der eigenen Datenbank ergänzt bzw. ersetzt: Diese Datenbank wird per Sync-Funktion regelmäßig aus der offiziellen Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank befüllt (aktuelle Anzahl und Zeitpunkt des letzten Abgleichs liefert /api/status).

Für die meisten Bankleitzahlen ist diese Datenbank damit bereits die amtliche Zuordnung. Für eine garantiert tagesaktuelle, vollständige Referenz empfiehlt sich dennoch direkt die Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank, die dort quartalsweise aktualisiert wird.

Quelle: Deutsche Bundesbank. Die Bankstammdaten (Bankleitzahl, Name, Ort, BIC) werden unverändert aus der amtlichen Bankleitzahlendatei übernommen, ausschließlich um Zweigstellen-Zusatzeinträge gekürzt (nur der bankleitzahlführende Hauptdatensatz je Bankleitzahl wird gespeichert — so, wie die Datei selbst diesen Datensatz für den Zahlungsverkehr kennzeichnet).

4. Aktualisierungsfrequenz

Rechtliche Einordnung dieser Angaben: Garantie · Häufige Fragen: FAQ