Aufbau eines BIC
Ein BIC gliedert sich in vier feste Segmente: Bankcode, Ländercode, Ortscode und optional Filialkennung. Jedes Segment hat eine eigene, klar abgegrenzte Bedeutung.
| Segment 1 | Bankcode (4 Zeichen) |
|---|---|
| Segment 2 | Ländercode (2 Zeichen) |
| Segment 3 | Ortscode (2 Zeichen) |
| Segment 4 | Filialkennung (3 Zeichen, optional) |
Der Aufbau eines BIC folgt einem festen, vierteiligen Schema nach ISO 9362:
Erstens der vierstellige Bankcode – identifiziert das Institut selbst, meist aus dem Institutsnamen abgeleitet (zum Beispiel „COBA" für Commerzbank).
Zweitens der zweistellige Ländercode nach ISO 3166 – identisch mit dem Prinzip, das auch die IBAN für ihren Ländercode verwendet.
Drittens der zweistellige Ortscode – bezeichnet den Sitz des Instituts oder der ausstellenden Stelle, nicht zwingend eine einzelne Filiale.
Viertens optional eine dreistellige Filialkennung – fehlt sie, steht üblicherweise „XXX" für die Hauptstelle des Instituts.
Am Beispiel COBADEFFXXX: COBA ist der Bankcode, DE der Ländercode, FF der Ortscode (Frankfurt am Main), XXX die Kennung für die Hauptstelle.
Passende Tools
- IBAN-Rechner – Kostenloser IBAN-Rechner: IBAN prüfen, aus BLZ und Kontonummer berechnen, Bank per BIC-Suche finden.
Häufige Fragen
Sie steht konventionell für die Hauptstelle eines Instituts, wenn keine spezifische Filiale angegeben ist.
Quellen
ISO 9362 (Business Identifier Code).