IBAN-Rechner

Phishing mit IBAN-Daten: Wie funktioniert das?

Bei Phishing-Versuchen werden häufig echte oder plausibel wirkende IBAN-Angaben genutzt, um Nachrichten glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Die formale Korrektheit einer genannten IBAN sagt dabei nichts über die Echtheit der Nachricht aus.

Bei Phishing-Versuchen im Zahlungsverkehr wird häufig eine formal korrekte, teils sogar tatsächlich existierende IBAN genannt, um eine betrügerische Nachricht glaubwürdiger wirken zu lassen. Die formale Gültigkeit einer in einer Nachricht genannten IBAN ist dabei – wie im eigenen Ratgeber „Was bedeutet eine gültige IBAN wirklich?" beschrieben – kein Indiz für die Echtheit der Nachricht selbst. Ein weiteres verbreitetes Muster ist die Nachahmung bekannter Absender: Eine Nachricht gibt vor, von der eigenen Bank, einem bekannten Zahlungsempfänger oder einer Behörde zu stammen, und fordert zur eiligen Zahlung an eine neue oder geänderte IBAN auf. Nüchterne Vorsicht ist hier angebracht, ohne dass daraus eine pauschale Warnung vor jeder Zahlungsaufforderung folgt: Eine Rückfrage über einen unabhängigen, bereits zuvor bekannten Kommunikationsweg – etwa eine bekannte Telefonnummer statt der in der verdächtigen Nachricht angegebenen – kann helfen, Phishing von einer echten Aufforderung zu unterscheiden.

Passende Tools

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Häufige Fragen

Nein. Die formale Gültigkeit oder tatsächliche Existenz einer genannten IBAN ist kein Nachweis für die Echtheit der Nachricht.

Quellen

Allgemeine Einordnung, keine Primärquelle im Rechtssinne.

Autor bzw. fachlich Verantwortlicher: IBAN-Rechner Redaktion

Veröffentlicht am: 2026-08-02

Zuletzt fachlich geprüft am: 2026-08-02